Tonalität – Wie läuft das in der Markenkommunikation

von | Jun 10, 2016

Markenkommunikation kann rotzig, frech, trocken oder erlesen, gewählt und nobel sein. Du kannst auch auf den Volkshumor zielen. Alles funktioniert, aber eben nicht für jede Marke. Wie entscheidest Du über Tonalität? Oder wie entsteht sie?

Dazu ist es wichtig die Marke und die Zielgruppe zu verstehen, denn nur dann triffst Du auch den richtigen Ton.

Die Marke oder Organisation

 

Verschiedene Aspekte bestimmen über die Tonalität einer Marke. Diese sind:

  • Die Führung

 

  • Das Markenumfeld

Beispielsweise macht man in der Pharmazie keine Witze über die gebrechen der Menschen.

  • Werte

 

  • Unternehmenskultur

Dies ist das Resultat aller Menschen die in dem Unternehmen arbeiten. Sie bestimmen die Art wie ein Unternehmen spricht.

  • Produkte

 

  • Strategie

Was will die Marke erreichen?

Der Mensch / Zielgruppe

 

Diese Aspekte bestimmen die Tonalität der Menschen die wir ansprechen wollen:

  • Sprache und Wortschatz

 

  • Bildung

 

  • Alter

 

  • Werte

 

  • Kultur

 

  • Vorwissen

 

  • Motivation

Woran ist Deine Zielgruppe interessiert?

Ein Unternehmen darf nicht einfach die Tonalität seiner Kunden annehmen, es muss auch auf seine eigenen Werte achten. Wird ein Unternehmen unglaubwürdig, leidet die Authentizität.

Trainiere die Tonalität

 

Schreibe doch einfach mal für verschiedene Stereotypen.

Schau Dir diese Anzeige an, sie klingt sehr steril.

„Fisch, Pizza, Pasta und frische Salate. Unsere Zutaten kommen alle aus biologischen Anbau aus der Region. Des Weiteren bieten wir eine Showküche, sie können uns also beim Kochen zusehen.“

Nun versuche doch mal, für diese verschiedenen Zielgruppen zu schreiben. Jede funktioniert anders und spricht eine andere Sprache.

– Süßes Mädchen

Hanna, 7 Jahre

– Teenager

Der 15 Jahre alte Thomas. Hier lohnt sich der Blick zu den Trendwörtern.

– Der Oberlehrer

Sachlich und streng.

– Außerirdischer

Erkläre das mal jemanden, der nicht von dieser Welt kommt.

– Karl Lagerfeld

Extravagant, gehoben und ein bisschen forsch. Vielleicht auch mit Humor?

– Barbie

Die Tussi unter den Zielgruppen. Vielleicht sind hier Emotionen gefragt?

– Arnold Schwarzenegger

Für harte Kerle, ohne rum zu schwafeln.

Betrachte das ganze als Übung. Google nach Bilder und schau dir an wie Deine Zielgruppe aussieht. So bekommst Du ein besseres Gefühl für die Tonalität.

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